Mittwoch, 29. Mai 2013

Die Menschenrechte in Liechtenstein

Die UNO bescheinigte Liechtenstein zum wiederholten Male eine gute Bilanz bei der Umsetzung der Empfehlung des Menschenrechtsrates. Der Menschenrechtsrat der UNO empfahl Liechtenstein 85 Punkte zur Verbesserung der Menschenrechte im Fürstentum und die Regierung in Vaduz entschied davon 70 umzusetzen. Diese Empfehlungen betreffen zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau oder aber den Umgang mit Bürgern aus Drittländern. Bei einigen Punkten der Empfehlungen der UN Menschenrechtskommission sieht die Regierung kein Handlungsbedarf, bei anderen Punkten ist eine teilweise Umsetzung geplant.

Dienstag, 7. Mai 2013

Urlaub in Liechtenstein?

Auch in dem kleinen Fürstentum Liechtenstein gibt es für Wandergruppe schöne Möglichkeiten einen Familienurlaub zu planen. Auf den 160 km², die das Fürstentum umfasst, es einige von schöner Natur geprägte Wanderrouten. Als Beispiel sei nur der Fürstin-Gina-Rundwanderweg genannt. Hier kann der Wanderer Freund sein Auge an atemberaubenden und Blicken erfreuen und eine Fülle blühender Bergblumen sind in den Frühjahrs und Sommermonaten garantiert. Längere Wandertouren sind auf dem Liechtensteiner Panoramaweg möglich. Dieser Weg führt durch die Alpen neben frischer Luft und kristallklarem Wasser ist ein atemberaubendes Panorama an vielen Stellen dieses Wanderweges Belohnung genug. Naturbeobachtung bieten auch die geführten Touren durch die Gebirgswelt bis hin zum Rätikon, bei denen heimische Tiere wie zum Beispiel Steinbrücke Gämsen oder mit etwas Glück auch ein Adler den Weg des Wanderers kreuzt. Natürlich gibt es auch leichtere Touren, die für Familien mit Kindern geeignet sind. Als Beispiel sei hier eine Wanderung durch das Valünatal genannt. Den Alpen zu danken sind verschiedene Wintersportgebiete, die auch in der kalten Jahreszeit erholsame Tage im Fürstentum Liechtenstein erlauben.

Montag, 8. April 2013

Kategorie Steuerschurkenstaaten?

Als ich den Begriff Steuerschurkenstaaten das erste Mal hörte, konnte ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen. Irgendwie sah ich die geballte amerikanische Militärmaschine auf das kleine Liechtenstein zu marschieren. Da aber von Ölvorkommen in dem Fürstentum nichts bekannt ist, muss der Begriff Schurkenstaat jedoch in einem anderen Zusammenhang gewählt worden sein.

Steuerschurkenstaaten, dass es wohl die aktuelle Bezeichnung für Steueroasen, in denen wohlhabende Bürger aus allen Ländern ihr Geld vor dem Fiskus verstecken, um so ihrer Steuerpflicht zu entgehen. Das Fürstentum Liechtenstein, mitten in Europa liegend, wie die Schweiz der Diskretion verpflichtet und ein Zentrum des internationalen Geldverkehrs, hatte jahrelang den Ruf Mittelpunkt abenteuerlicher Steuersparmodelle zu sein.
Das Reinwaschen von den Sünden der Vergangenheit, denn zweifelsfrei wurde der Finanzmarktplatz Liechtenstein dazu genutzt so manch eine Million vor dem Fiskus zu verstecken, hat seinen Preis. Der eine oder andere Franken blieb bei den Transaktionen zwischen den Trusts, den Banken, den Stiftungen und sonstigen Finanzmodellen auch im Liechtensteiner Staatssäckel hängen. Die Finanzkrise hat ein Übriges dazu getan, dass das Fürstentum heute mit Defiziten in den Sozialkassen, Haushaltslöchern und einer allgemeinen Finanzknappheit zu kämpfen hat.

Eine verkaufte Steuer CD und ein prominenter Steuersünder, in diesem Fall der Chef der Deutschen Post Klaus Zumwinkel, haben gereicht, um bei Steuerfahndern aus allen Ländern Liechtenstein auf die Liste der Steuerschurkenstaaten zu setzen. Seitdem versuchte Liechtenstein mehr oder weniger erfolgreich diesem Schmuddelimage zu entkommen.
Das Resultat und der internationale Druck insbesondere aus den USA und Deutschland haben dazu geführt, dass Milliarden aus dem Fürstentum abgezogen wurden und der neue Geldfluss aus den reichen Ländern Europas und den USA langsam versiegt.
Im Resultat gibt es einen massiven Stellenabbau im Bankbereich und Einnahmen der Staatskasse gehen verloren.
Das neue Parlament möchte nun den Reformprozess verlangsamen um der Liechtensteiner Wirtschaft eine längere Anpassungsperiode zu geben. Es bleibt abzuwarten, ob man diese Pläne gegen den Druck von außen realisieren kann und ob eine Abkopplung vom allgemeinen Trend auf dem europäischen Finanzmarkt überhaupt möglich ist.

Donnerstag, 21. März 2013

World Earth Hour auch in Liechtenstein

Die "World Earth Hour" Ist ein Signal, das dem weltweiten Klimaschutz dient. Der WWF hat im Jahr 2007 im globalen Aufruf ins Leben gerufen. Dabei sollen weltweit am 23. März alle Lichter für 1 Stunde gelöscht werden.2012 beteiligten sich weltweit über 7000 Städte und Gemeinden an dieser Aktion, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz lenken soll. In diesem Jahr beteiligt sich auch Liechtenstein erstmalig an dieser Aktion. Zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr werden sowohl im Landtag als auch im Regierungsgebäude die Lichter gelöscht.

Donnerstag, 14. März 2013

Riesige Gewinne bei Liechtensteiner Banken

Trotz der Finanzkrise hat die drittgrößte Liechtensteiner Bank, die VP Bank, im Geschäftsjahr 2012 einen deutlich höheren Gewinn gegenüber dem Vorjahr ausweisen können. Die Gewinnsteigerung von ca. 8 % rund 47 Millionen Fr. Diese Gewinnsteigerung wurde unter anderem durch eine Kostensenkung erreicht. Auch die LGT-Group hat im Geschäftsjahr 2012 einen Konzerngewinn von über 210 Millionen Fr. erreicht. Diese beiden Beispiele zeigen, dass der Finanzmarkt Platz Liechtenstein für Anleger aus aller Welt attraktiv ist und aufgrund der unsicheren Finanzlage vielen anderen Ländern ein ständiger Kapitalzufluss stattfindet.

Montag, 4. März 2013

Der Gier der Bosse ein Riegel vorgeschoben

Die Schweizer haben es geschafft, müssen jetzt die Chefetagen auch in anderen Ländern zittern? Die lange umstrittene Abzockerinitiative der Eidgenossen ist eine triumphale Darstellung der gegenwärtigen Stimmung in der Bevölkerung. Managergehälter der Aktiengesellschaften haben in den letzten Jahren jeglichen Bezug zur Realität der durchschnittlichen Einkommen verloren. Die Verhältnismäßigkeit der Einkommen in den Chefetagen gegenüber anderen Angestellten und die Beschäftigten desselben Unternehmens ist ganz einfach nicht mehr vorhanden. Trotz massiver Propaganda der Arbeitgeberverbände, die sicherlich auch nicht billig war, haben fast 68 % der Schweizer dem verschärften Aktienrecht zugestimmt. Es bleibt zu hoffen, zwei Beispiel europaweit um sich greift. Jubelnd, aber wie oft unausgereift, kommen die ersten Stimmen aus der zweiten Reihe deutscher Politiker, insbesondere der SPD, die eine vergleichbare Initiative auch für Deutschland fordern. Interessant wird es seien, die Reaktionen im Fürstentum Liechtenstein auf das Ergebnis dieses Volksentscheides großen Nachbarn zu sehen. Die Liechtensteiner Wirtschaft, die geprägt ist von Kapitalgesellschaften aber auch von Diskretion würde einen Wandel hin zur Offenlegung von Managergehältern durchleben.

Dienstag, 26. Februar 2013

Businesstag in Vaduz

Das Wirtschaftsforum für Frauen- Businesstag Am 21. Mai findet der sechste Businesstag in Vaduz statt. Das diesjährige Thema lautet“ neue Chancen in herausfordernden Zeiten“. Barbara Kux ist eine der diesjährigen Hauptreferentinnen. Die Moderation des diesjährigen Businesstages wird von der Radiomoderatorin Mona Vetsch übernommen. Als Träger Forums agiert die Regierung Liechtensteins. Weitere und detaillierte Informationen sowie Tickets erhalten Sie unter www.businesstag.li